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Nachhaltigkeit in „Eiche“

Holz ist nicht gleich Holz und auch nicht jedes Sanierungsobjekt gleicht dem anderen.

Es kommt vor, und das nicht selten, dass der Bauherr und Auftraggeber die Sanierung eines Fachwerkes aus Eiche beauftragt. Als Bedingung wird festgelegt, dass keine neuen Eichenhölzer genutzt werden, sondern Eichen-Altholz. Also Holz, das in historischen Gebäuden schon Jahrhunderte Wind und Wetter getrotzt hatte.
Dies Upcycling hat mehrere Vorteile. Es ist ökologischer, nachhaltiger und der optische Eindruck des Fachwerkes ist wesentlich näher am Original als „neues“ Eichenholz.
Die Haltbarkeit sowie die Statik, beeinflusst das Eiche-Altholz grundsätzlich nicht.

Allerdings, und das ist der Hauptgrund für die Verwendung:
neue Eichenholz-Balken haben mit 30% - 40% eine wesentlich höhere Feuchtigkeit als Altholz-Eiche, mit 15% – 20% Holzfeuchte. Diese haben damit einen annähernd gleichen Trocknungsgrad wie die zu sanierende Fachwerkkonstruktion. Die Möglichkeit einer späteren ungleichmäßigen Austrocknung zwischen dem bestehenden Fachwerk und dem eingesetzten Altholz ist somit auf ein Minimum reduziert.
Die hergestellte Passgenauigkeit zwischen bestehendem Fachwerk und neu eingesetztem Alt-Holz bleibt also bestehen und wird nicht durch Trocknung und Schrumpfung beschädigt.

Auf den Bildern rechts, sehen Sie das Zusammenspiel der alten vorhandenen Fachwerkkonstruktion mit den neu eingesetzten Altholz-Eichenbalken.